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      die uninteressanteste Hauptstadt der Welt:  Vaduz (Liechtenstein)
Zumindest fotografisch                                               

Zumwinkel fand's aus anderen Gründen interessant.

Zugegeben, die äußeren Bedingungen an diesem wolkenverhangenen Silvestertag 2007 rücken keine Stadt der Welt in bestes Fotolicht. Dennoch so öde, so zubetoniert erwartet wohl niemand die Hauptstadt des kleinen Landes zwischen der Schweiz und Österreich. Aber vielleicht ist sie gerade deshalb für zwielichtige Steuerzahler so interessant.

   Eine Aufbesserung der CITY OPTIK hätte Vaduz dringend nötig. Der Optiker, der mit dem Schild für seinen Laden wirbt, möge die Antiwerbung verzeihen.

                                
                               
Stahl, Glas und noch mehr Beton, und menschenleer am Silvestermittag.
Schauen wir also nach dem Schloß der Herren von Liechtenstein.

               
Trutzig steht es über der Stadt.
                
Und unnahbar.
 
Wohin gehts da ???
Das Schild, das den Aufstieg zum Schloss verhindern soll, könnte ruhig am Ortsschild von Vaduz angebracht werden. Was die Schönheit der Stadt angeht. Aber vielleicht war ja auch das Besichtigen der Bankkonten nicht erwünscht.

 


Auch das in Kürze fertige neue Regierungsgebäude sollte man mit einem Besichtigungsverbot belegen.

        
 

           
 


In der Tür der Landesverwaltung spiegelt sich diese allein stehende graue Wand mit Durchgang.  Gestiftet haben diese die in Liechtenstein lebenden Schweizer, sie fügen sich harmonisch in die architektonischen Highlights von Vaduz ein.

  

Also schauen wir uns bei den Künstlern um. Das Zentrum für Kunst kommt extravagant daher,
allerdings nagt nicht nur beim Namensschild schon ziemlich der Zahn der Zeit.
 


 

Beim Kunstmuseum setzt sich die Tristesse fort, grau-schwarzer Beton, bestens bewacht von den als solche kaum erkennbaren Überwachungskameras (li.Bild auf der Stele). Was wird hier bewacht?

 

 

      

Auch Goethe (mit dem das Land heute kräftig wirbt) hat Liechtenstein auf dem Rückweg von Italien nur in der Nacht vom  01. auf den 02. Juni 1788 besucht. Ein längerer Aufenthalt ist auch heute nicht nötig, um Liechtenstein zu erkunden.

     

Wozu auch in einer Stadt in der Briefmarken und Briefkasten(firmen) das Stadtbild prägen .

Ob diese Kombination manchem Steuerflüchtling zu mildernden Umständen verhelfen kann?

 
Diese CITY OPTIK verlassen sogar die Designer.

 
Dabei sieht das Land (hier sehen Sie einen großen Teil davon) von der Schweiz aus gar nicht so ohne aus.   

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wie der SWR-Journalist Rolf Froehling Liechtenstein erlebt hat können Sie hier verfolgen: http://www.rolf-froehling.de/liechtenstein.htm
 

in Zusammenarbeit mit   und             www.photopark.de

 

         
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